Die KASPAR SCHULZ Brauereimaschinenfabrik & Apparatebauanstalt GmbH aus Bamberg hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 den Sprung unter die Besten geschafft. Das Unternehmen wurde deshalb am 28. Juni von dem Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Prof. Dr. Nikolaus Franke, und compamedia in der Frankfurter Jahrhunderthalle ausgezeichnet. Anhand einer wissenschaftlichen Systematik bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern besonders mit seinem Innovationserfolg.
KASPAR SCHULZ schaffte bereits zum zweiten Mal nach 2016 den Sprung in die Innovationselite.

Angesiedelt in der traditionellen Bierstadt Bamberg, ist KASPAR SCHULZ als älteste Brauereimaschinenfabrik der Welt seit Jahren auf Wachstumskurs. Das Geschäft des 1677 gegründeten Unternehmens ist dabei international. Um gleichzeitig als Technologieführer die Nase vorn zu haben, hat das zum zweiten Mal ausgezeichnete TOP 100-Unternehmen unter der Leitung des Geschäftsführers Johannes Schulz-Hess in den vergangenen drei Jahren ein Innovationsfeuerwerk gezündet. Ein Beispiel dafür ist „X-Loop“, ein Wärmetauschverfahren, das Brauereien ermöglicht, Energie einzusparen. Dabei wird die Wärme eines Suds mittels eines neuartigen Plattenwärmetauschers an den nächsten Sud weitergegeben. Andere Innovationen erschließen gänzlich neue Geschäftsfelder: Das „SCHULZ Mälzungssystem“ beispielsweise wird von mittelständischen Mälzereien in aller Welt nachgefragt.

Beim Top-Innovator erhöhen diese Systeme die Fertigungstiefe. Das gilt auch für ein neu entwickeltes und nun mehr selbst hergestelltes Filtersystem, das den Bierverlust um 90 Prozent verringert und in verschiedensten Größen lieferbar ist. Neue Märkte erobert man zudem mit innovativer Reinigungstechnologie: Die vollautomatische fahrbare Reinigungsstation „CIP mobil“ ist nicht nur für Brauereien interessant, sondern auch für Molkereien und Zuckerfabriken.